Papier

Branchendaten PPKV

Branchendaten PPKV

Stand Dezember 2017

 

Beschäftigtenentwicklung deutlich im Plus[i]

Im Jahresdurchschnitt 2017 waren nach der amtlichen Statistik in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie 85.594 Beschäftigte in 490 Betrieben erfasst.
Mit Anstieg um vier Betriebe und 2.810 Kolleginnen und Kollegen ist im Vergleich zu 2016 ein deutlicher Beschäftigungsaufbau um 3,4 Prozent zu verzeichnen.



[i]*Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten nach wie vor auf etwa 100.000. Des Weiteren wurden durch Schwerpunktverlagerung infolge der Veränderung ihrer Produktpalette ab Januar 2015 eine Reihe von Betrieben einem anderen Wirtschaftszweig (Abteilung, Gruppe, Klasse der WZ 2008) zugeordnet.

[i]*Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier-, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten nach wie vor auf etwa 100.000. Desweiteren wurden durch Schwerpunktverlagerung infolge der Veränderung ihrer Produktpalette ab Januar 2015 eine Reihe von Betrieben einem anderen Wirtschaftszweig (Abteilung, Gruppe, Klasse der WZ 2008) zugeordnet.

*Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier-, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten auf rund 100.000.

 

Beschäftigtenentwicklung ver.di Beschäftigtenentwicklung  – Prozentuale Veränderung der Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten.)

 

 

Realumsatz stark angestiegen

Der Realumsatz (= preisbereinigter Umsatz) ist auf Basis der Zahlen des statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr um stark 5,9 Prozent im Vergleich zu 2016 gestiegen.
Bei dieser Entwicklung ist festzustellen, dass im Jahr 2017 bei nahezu unveränderten Erzeugerpreisen für Papier- und Pappeverarbeitung deutlich mehr produziert wurde (siehe unten).

 

Realumsatz ver.di Realumsatz  – Prozentuale Veränderung des Realumsatzes (= preisbereinigter Umsatz) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten.)

 

Produktionsmenge steigt deutlich, Preise leicht im Plus

Der Produktionsindex ist im Jahr 2017 um 1,8 Prozent gestiegen. Damit ist zum ersten Mal seit 2011 wieder ein Anstieg der Produktionsmenge zu verzeichnen.

Währenddessen sind die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent gestiegen. Damit ist bei der Preisentwicklung zum vierten Mal in Folge ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

 

 

Produktions- und Preisentwicklung ver.di Produktions- und Preisentwicklung  – Prozentuale Veränderung des arbeitstäglich bereinigten Produktionsindex und des Preisindex im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten.)

 

 

Produktivität auf Vorjahresniveau

Die Arbeitsproduktivität ist auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2017 auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Produktionsmenge und die Beschäftigtenstunden jeweils um 1,8 Prozent gestiegen sind.

Produktivitätsentwicklung ver.di Produktivitätsentwicklung  – Prozentuale Veränderung der arbeitstäglich bereinigten Produktivität im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten; Beschäftigtenstunden im Vergleich mit Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe arbeitstäglich bereinigt, sowie eigene Berechnungen.)

 

 

Exportquote nahezu unverändert

Die Exportquote der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie lag im vergangenen Jahr bei 27,2 Prozent und ist damit im Vergleich zu 2016 um 1,1 Prozentpunkte gesunken.

 

 

 

 *Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten nach wie vor auf etwa 100.000. Des Weiteren wurden durch Schwerpunktverlagerung infolge der Veränderung ihrer Produktpalette ab Januar 2015 eine Reihe von Betrieben einem anderen Wirtschaftszweig (Abteilung, Gruppe, Klasse der WZ 2008) zugeordnet.