Tarif

Druckindustrie

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Druckmaschine Werner Bachmeier Druckmaschine

ver.di-Mitglieder erhalten die Tarifverträge über die Ansprechpartner vor Ort.

Tarifverträge für die Druckindustrie

Der Manteltarifvertrag Druckindustrie regelt die grundlegenden Arbeitsbedingungen in den Unternehmen der Druckindustrie. Die materiellen Punkte in dem Tarifvertrag sind insbesondere  Arbeitszeit, Teilzeitarbeit, Freischichten und Altersfreizeit, Überstunden, Feiertage, Arbeit an Sonntagen und Feiertagen, Antrittsgebühr, Zuschläge, Jahresleistung und der Urlaub.

Die Gehaltstarifverträge für die Angestellten in der Druckindustrie sind nicht zentral mit dem bvdm geregelt, sondern zwischen ver.di und verschiedenen Landesverbänden regional. Es werden die Gehaltsgruppen (Tätigkeitsmerkmale) vorgegeben sowie das Regulieren der Zuordnung der Arbeitnehmer in diesen Gruppen.

Der Lohnrahmentarifvertrag gewerbliche Arbeitnehmer in der Druckindustrie regelt die Bezahlung verbindlich. Die Form der Entlohnung in Zeit ist hier festgeschrieben. Festgehalten sind die verschiedenen Lohngruppen sowie der (Tätigkeits-)Beschreibung. Eine Eingruppierung in einer der Lohngruppen ist verbindlich geregelt.

Anhänge zum Manteltarifvertrag Druckindustrie – Anwendungs- und Umsetzungshilfe

Die Anhänge zum Manteltarifvertrag wurden mit dem Abschluss 2005 wieder in Kraft gesetzt. Die Tarifvertragsparteien haben gleichzeitig vereinbart, die Anhänge redaktionell zu überarbeiten. Diese sollten im Rahmen einer Überarbeitung der Anhänge dann an den entsprechenden Stellen eingearbeitet werden. Seit der Reform der Anhänge ist es nicht gelungen, eine redaktionelle Überarbeitung mit den Arbeitgebern zu vereinbaren. Die Verhandlungen sind im Juli 2006 gescheitert.  Aus diesem Grund haben wir die Abschlüsse aus den Jahren 2005, 2001, 1997 und 1980 so veröffentlicht, wie sie in den Abschlussprotokollen vereinbart wurden. Wir haben versucht, diese Hilfe thematisch zu strukturieren und zu gliedern. Bei den Maschinenbesetzungen im Anhang C haben wir uns darauf konzentriert zu beschreiben, was nach den Abschlüssen zwischen 1980 und 2005 Geltung hat. Wir hoffen, dass damit eine bessere Übersichtlichkeit und Handhabung geschaffen wurde.

Arbeitszeitkonten: Planungsänderungen durch kurzfristige An- und Absage von Arbeitszeit – eine Handlungsanleitung

In der Druckindustrie wurde 2005 eine tarifliche Regelung getroffen, die Planänderungen durch kurzfristige An- und Absagen von Arbeitszeiten ermöglicht. Diese Art der flexiblen Arbeitszeit muss betrieblich vereinbart werden.