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Forderung beschlossen: 5% mehr Geld in der Papierverarbeitung

Forderung beschlossen: 5% mehr Geld in der Papierverarbeitung

Die ver.di-Tarifkommission für die Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitende Industrie hat am 22. September 2016 eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 5 Prozent für die rund 100.000 Beschäftigten der Branche gefordert. Die Ausbildungsvergütungen sollen auf volle 10,-Euro Beträge aufgerundet werden. Der bisherige Lohntarifvertrag endet zum 31.10.2016. 

„Der Papierverarbeitung geht es wirtschaftlich gut. Wir verzeichnen
gleichzeitig eine Zunahme von Arbeitsverdichtung und Leistungsdruck für die Kolleginnen und Kollegen. Deswegen fordert ver.di eine deutliche Lohnerhöhung“, sagte der ver.di-Verhandlungsführer und stellvertretende Bundesvorsitzende Frank Werneke. 

Die ver.di-Tarifkommission hat mit vollkommenem Unverständnis zur Kenntnis genommen, dass der Arbeitgeberverband „Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung“ (hpv) eine Allgemeinverbindlichkeit der Tariflöhne in der Branche ablehnt. „Die Schmutzkonkurrenz durch Lohndumping nicht tarifgebundener Unternehmen muss eingedämmt werden“, so Werneke. Die ver.di-Tarifkommission spricht sich für Wettbewerbsgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen aus! 

Der Verhandlungsauftakt wird am 4. November 2016 in Berlin erfolgen.