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Nach Aktionen in Hamburger Verlagen – konstruktiver Auftakt der …

Tarifverhandlungen für Angestellte in Zeitschriftenverlagen:

Nach Aktionen in Hamburger Verlagen – konstruktiver Auftakt der Tarifverhandlungen

Erster Verhandlungstermin 28. März 2017

29.03.2017 - Die ver.di-Verhandlungskommission erläuterte zu Beginn ihre Sicht auf die Branchenentwicklung und bestritt nicht die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Eine Gehaltserhöhung wäre aber allein aufgrund steigender Lebenshaltungskosten erforderlich. Darüber hinaus ginge es um Anerkennung der hohen Leistungen und damit auch um einen Ausgleich für Arbeitsverdichtung, gerade infolge von weitgreifenden Restrukturierungsmaßnahmen in den Verlagshäusern. Nicht hinzunehmen sei die jahrelange Verrechnung von Tariferhöhungen mit übertariflichen Zulagen, insbesondere liefen die Unternehmen Gefahr, vor allem für junge Menschen unattraktiv zu werden.

 Nach einer sachlichen Diskussion und einer kurzen Verhandlungspause erklärte die Arbeitgeberseite, noch kein „formelles Angebot“ machen zu können. Ein für die Verlage akzeptabler Abschluss müsse deutlich niedriger als die ver.di-Forderung ausfallen, allerdings sehe man einen Handlungsbedarf insbesondere bei den Ausbildungsvergütungen. Eine gute Diskussionsgrundlage für die nächste Verhandlungsrunde wäre der Tarifabschluss für die Redakteurinnen und Redakteure in Zeitschriftenverlagen.

 Als nächster Verhandlungstermin wurde der 24. April vereinbart.