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Rheinische Redaktionsgemeinschaft: Tarifvertrag ist unverzichtbar

Rheinische Redaktionsgemeinschaft: Tarifvertrag ist unverzichtbar

14.08.2017 - Heute treten die Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft GmbH (RRG) in ihren ersten Warnstreik. Sie wollen damit den Druck vor der vierten Verhandlungsrunde, welche am Dienstag den 15. August 2017 stattfindet, erhöhen.

Nach der dritten Verhandlungsrunde liegen die Interessen noch immer weit auseinander. „Die Arbeitgeberseite hat noch nicht verstanden, dass es Tarifverhandlungen sind, an denen Sie teilnehmen“, betont Stephan Otten, ver.di Gewerkschaftssekretär. „In den Verhandlungen selbst, sind sie bislang nur bereit auf Basis einer Betriebsvereinbarung eine Regelung für eine Endgeldordnung zu treffen.“ ver.di weist darauf hin, dass es zu Einschränkungen in der aktuellen Berichterstattung kommen kann.

Mit der Gründung der RRG wurden 2014 die Außenredaktionen des Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau zusammengelegt. Ein neuer Betriebsrat wurde gewählt und die Tarifbindung für die Belegschaft ist weggefallen. Beschäftigte, die nach der Umstrukturierung eingestellt wurden, müssen erhebliche Einbußen hinnehmen. Altbeschäftigte können sich nicht mehr auf regelmäßige Tariferhöhungen verlassen. Die Tageszeitungsverlage, DuMont Schauberg und Heinen Verlag, haben unterschiedliche Kulturen und auch unterschiedliche vertragliche Regelungen. Diese Unterschiede werden bis heute fortgeführt und führen zu Ungerechtigkeiten innerhalb der Belegschaft.

Ziel der Tarifbewegung ist es, die entsprechenden Flächentarifverträge für alle Beschäftigten der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft zu erkämpfen.

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