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Vierte Verhandlungsrunde Papierverarbeitung – ver.di fordert verhandlungsfähiges Angebot

06.01.2017 - Am kommenden Montag (9. Januar 2017) werden die Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie fortgesetzt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verlangt ein verhandlungsfähiges Angebot.

„Das Angebot der Arbeitgeber kann mit seinen Nullmonaten und geringen Lohnsteigerungen nicht ernsthaft als Grundlage für die Verhandlungen dienen. Wir verlangen ein vernünftiges Angebot. Es wird endlich Zeit, dass die gute Arbeit der Beschäftigten und die stabile wirtschaftliche Situation zu einem akzeptablen Tarifergebnis führen“ sagte der ver.di-Verhandlungsführer und stellvertretende Bundesvorsitzende Frank Werneke.

Die Arbeitgeber hatten in der dritten Verhandlungsrunde am 21. Dezember 2016 erstmals ein Angebot vorgelegt. Danach soll es im Jahr 2016 gar keine Entgeltsteigerung geben. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen sollen ab 1. Januar 2017 um 1,8 Prozent (für 18 Monate) und dann erst wieder zum 1. Juli 2018 um weitere 1,5 Prozent (für 13 Monate) erhöht werden. Die Laufzeit soll 33 Monate bis zum 31. Juli 2019 betragen.

Das alte Lohnabkommen wurde zum 31. Oktober 2016 gekündigt.