Papier

Branchendaten PPKV

Branchendaten PPKV

Stand Dezember 2016

 

Beschäftigtenentwicklung leicht rückläufig[i]

Im Jahresmittel 2016 waren nach der amtlichen Statistik in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie 82.703 Beschäftigte in 486 Betrieben erfasst.
Mit einem Minus von vier Betrieben und 202 Kolleginnen und Kollegen ist im Vergleich zu 2015 ein leichter Beschäftigungsrückgang um 0,2 Prozent zu verzeichnen.

 

[i]*Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier-, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten nach wie vor auf etwa 100.000. Desweiteren wurden durch Schwerpunktverlagerung infolge der Veränderung ihrer Produktpalette ab Januar 2015 eine Reihe von Betrieben einem anderen Wirtschaftszweig (Abteilung, Gruppe, Klasse der WZ 2008) zugeordnet.

*Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier-, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten auf rund 100.000.

 

Beschäftigtenentwicklung ver.di Beschäftigtenentwicklung  – Prozentuale Veränderung der Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten.)

 

 

Realumsatz nahezu unverändert

Der Realumsatz (= preisbereinigter Umsatz) ist auf Basis der Zahlen des statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr stabil geblieben und um 0,1 Prozent im Vergleich zu 2015 gestiegen.
Dies ist der Fall, obwohl im Jahr 2016 weniger produziert wurde. Offensichtlich führt die erfreuliche Entwicklung bei den Erzeugerpreisen für Papier- und Pappeverarbeitung zu diesem Ergebnis (siehe unten).

 

Preisbereinigter Realumsatz ver.di Preisbereinigter Realumsatz  – Prozentuale Veränderung des Realumsatz (= preisbereinigter Umsatz) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten.)

 

Produktionsmenge sinkt, Preise steigen

Produktions- und Preisindex haben sich im Jahr 2016 gegensätzlich entwickelt. Während die Produktionsmenge um einen Prozentpunkt gefallen ist, sind die Erzeugerpreise um den gleichen Wert gestiegen. Damit ist bei der Preisentwicklung zum vierten Mal in Folge ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

 

 

Produktions- und Preisentwicklung ver.di Produktions- und Preisentwicklung  – Prozentuale Veränderung des arbeitstäglich bereinigten Produktionsindex und des Preisindex im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten.)

 

 

Produktivität

Die Arbeitsproduktivität ist auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2016 leicht um 0,6 Prozent gesunken. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Produktion mit minus einem Prozent stärker zurück ging als die Beschäftigtenstunden (-0,4 Prozent).

Produktivitätsentwicklung ver.di Produktivitätsentwicklung  – Prozentuale Veränderung der arbeitstäglich bereinigten Produktivität im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten; Beschäftigtenstunden im Vergleich mit Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe arbeitstäglich bereinigt, sowie eigene Berechnungen.)

 

 

Exportquote nahezu unverändert

Die Exportquote der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie liegt im vergangenen Jahr bei 28,3 Prozent und ist damit im Vergleich zu 2015 um 0,2 Prozent gestiegen. Damit ist der Wert erstmals seit 2013 wieder gewachsen.

 

 

 

[1]*Anmerkung: Von der amtlichen Statistik werden rund 200 Betriebe der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie nicht erfasst, weil dort weniger als 50 Beschäftigte arbeiten. Ebenso unberücksichtigt sind die Betriebe, die vorwiegend Kunststoffverpackungen herstellen und die Betriebsteile der Druckindustrie, die tariflich in der Papierverarbeitung angesiedelt sind. Deshalb schätzen wir die Zahl der tatsächlich in der Papier-, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Beschäftigten nach wie vor auf etwa 100.000. Desweiteren wurden durch Schwerpunktverlagerung infolge der Veränderung ihrer Produktpalette ab Januar 2015 eine Reihe von Betrieben einem anderen Wirtschaftszweig (Abteilung, Gruppe, Klasse der WZ 2008) zugeordnet.