Publikationen

    Verlagsnewsletter 2021

    Verlagsnewsletter 2021

    Ausgabe 2021-08-28

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

    ihr oberster Chef wird in der Forbes-Liste der Super-Reichen geführt: Dieter Schaub. Er selbst hat sich aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen, Sohn Thomas hat übernommen. Beide agieren offensichtlich nach der alten Weisheit, reich wird man nicht durch Geld ausgeben. So arbeiten die Beschäftigten des Schulbuchverlags Westermann in Braunschweig seit 20 Jahren ohne tarifliche Absicherung. Doch nun reicht es ihnen, am 22. September wurde erstmals in dem Betrieb gestreikt.

    Der örtliche ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller ermutigte nicht nur die Streikenden, sondern wandte sich auch an die anwesenden Bundestags-Kandidat*innen, die alle ver.di-Mitglieder sind: „Wir werden auch nach der Wahl nachfragen: Was macht ihr gegen Arbeitgeber, die ihre Tarifbindung aufgeben? Was macht ihr gegen die Ausgliederung von Unternehmensteilen? Wie werdet ihr die Tarifbindung stärken?“

    Berechtigte Fragen, die sich auch viele Beschäftigte - und damit Wähler*innen - anderer Unternehmen stellen.

    Herzliche Grüße
    das Team des ver.di-Verlagsnewsletters

     
    Mit diesen Themen:

    • Neustart unter Corona-Bedingungen: Streik bei Westermann
    • Zeitungsverlage Bayern: 4,5 % mehr Einkommen gefordert - und vertagt
    • Zeitschriftenverlage Bayern: Tarifergebnis
    • ver.di fordert Tarifbindung bei G+J
    • Süddeutscher Verlag I: Die stille Umwälzung
    • Süddeutscher Verlag II: Von Fernarbeit, Achtsamkeits-Apps und dümmsten Entscheidungen
    • Tagesspiegel: Jetzt geht es um den langfristigen Haustarif
    • Neue Publik-Chefin
    • ver.di-Bildungsprogramm 2022
    • Neue Broschüre: Beginn des Aufschwungs
    • Neustart unter Corona-Bedingungen: Streik bei Westermann

      Warnstreik Westermann Bernward Comes Bei der Streikkundgebung:  – ver.di-Gewerkschaftssekretär Orhan Sat und die Bundestags-Kandidaten von Die Linke, Alper Özgür, und Christos Pantazis (SPD).

      Seit 20 Jahren arbeiten die etwa 220 Beschäftigten der Verlage der Westermann-Bildungsmedien ohne tarifliche Absicherung. Allerdings ebenso – auch ohne Tarifverträge – arbeiten die gut 230 Beschäftigten der Westermann eigenen Druckerei in Braunschweig. Gemeinsam legten Arbeiter*innen wie Angestellte beider Bereiche zum Herbstanfang die Arbeit nieder.

      Link zum Artikel von Friedrich Siekmeier

    • Zeitungsverlage Bayern: 4,5 % mehr Einkommen gefordert - und vertagt

      Stumme Verkäufer der Münchner Zeitungsverlage Bernd Mann Stumme Verkäufer

      ver.di fordert  4,5 % mehr Einkommen – auch für die Azubis – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der nächste Verhandlungstermin findet Ende Oktober/Anfang November statt.

      Link zum ver.di-Tarifinfo

    • Zeitschriftenverlage Bayern: Tarifergebnis

      Zeitschriftenständer Werner Bachmeier Zeitschriften  – Zeitschriften

      In zwei Schritten erhalten Verlagsangestellte und Azubis 3,5 Prozent mehr Geld.

      Link zum ver.di-Tarifinfo

    • ver.di fordert Tarifbindung bei G+J

      g+j Lindspetrol/flickr/(CC BY-ND 2.0) g+j

      Im Zuge der Fusion mit dem Fernsehsender RTL beabsichtigt das Verlagshaus Gruner+Jahr (G+J) aus dem Arbeitgeberverband auszuscheiden und die bisherige Tarifbindung komplett aufzugeben. Damit würde den Beschäftigten eine jahrelange Stagnation ihrer Gehälter drohen. Den Erhalt und den Ausbau von Tarifverträgen bei G +J forderten nun die Beschäftigten des Verlagshauses mit einer Flugblattaktion in Hamburg. Ver.di warnt vor einer Tarifflucht.

      Link zum Artikel auf M Online

    • Süddeutscher Verlag I: Die stille Umwälzung

      SZ Werner Bachmeier SZ

      Süddeutscher Verlag: Viele aus Redaktion und Verwaltung bleiben freiwillig weiter im Homeoffice.

      Link zum Artikel auf verdi-drupa.de

    • Süddeutscher Verlag II: Von Fernarbeit, Achtsamkeits-Apps und dümmsten Entscheidungen

      Leerer Arbeitsplatz Werner Bachmeier Leerer Arbeitsplatz

      Der Süddeutsche Verlag hat beschlossen, seine zentrale Poststelle dichtzumachen und die Arbeit an die Deutsche Post zu vergeben. Dort sollen künftig Kuverts aufgeschlitzt, Briefe eingescannt und gemailt werden. Begründung des Unternehmens: Wer im Homeoffice arbeitet, müsse seine Post per Mail erhalten.

      Link zum Artikel auf verdi-drupa.de

    • Tagesspiegel: Jetzt geht es um den langfristigen Haustarif

      Tagesspiegel Christian von Polentz/transitfoto Tagesspiegel

      Die Verhandlungen über einen Haustarif fortgesetzt. Noch liegen die Vorstellungen beider Seiten in Sachen Gehälter noch deutlich auseinander.

      Über den weiteren Verlauf informieren wir online.

      Link zum verdi-Landesfachbereich

    • Neue Publik-Chefin

      Petra Welzel Petra Welzel

       
      Maria Kniesburges war seit 2007 Chefredakteurin der ver.di publik und der ver.di news. 14 Jahre lang prägte sie die ver.di-Medienlandschaft. Jetzt ist sie in den Ruhestand gegangen. Ihre Nachfolgerin Petra Welzel ist seit dem 1. September im Amt.

      Link zu M Online

    • ver.di-Bildungsprogramm 2022

      Das ver.di-Bildungsprogramm 2022 für den Bundesfachbereich Medien, Kunst und Industrie steht online.

      Link zu unseren Seminarangeboten

    • Neue Broschüre: Beginn des Aufschwungs

      Die Wirtschaft erholt sich von den Folgen der Coronapandemie und der Krise. Mit Fakten, Zahlen und Grafiken zeigt die neue Ausgabe der Wirtschaftspolitischen Informationen von ver.di auf, wie der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland konkret aussieht – und welche Schlussfolgerungen sich daraus für den Arbeitsmarkt sowie für die Steuer- und Tarifpolitik ergeben.

      Direkter Link zum Download


    Ausgabe 2021-08-23


    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

    verstörende Bilder erreichen uns aus Afghanistan. Durch das miserable Krisenmanagement der Bundesregierung befinden sich dort nicht nur die Ortskräfte der Bundeswehr in Lebensgefahr. Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke forderte die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um von den Taliban in Afghanistan bedrohte Menschen - insbesondere auch Frauenrechtlerinnen, Kultur- und Medienschaffende, die etwa für die Deutsche Welle arbeiten – schnell außer Landes zu bringen und ihnen eine sichere Aufenthaltsperspektive zu bieten. Dies fordern auch Verlage, Redaktionen, Sender und Medienhäuser in einem gemeinsamen Appell an die Bundeskanzlerin und den Außenminister, um das Leben ihrer Mitarbeiter*innen in Afghanistan zu retten.

    Herzliche Grüße
    das Team des ver.di-Verlagsnewsletters

     
    Mit diesen Themen:

    • Ippen und VRM wollen hessischen Zeitungsmarkt neu aufteilen
    • RTL schluckt G+J
    • Belegschaft stimmt für nd.Genossenschaft
    • Passauer Neue Presse kauft die Mittelbayerische Zeitung
    • Nürnberger Presse plant weiteren Stellenabbau
    • C.H. Beck entfernt Namen von NS-Juristen
    • Neue Quartalsberichte online
    • Brutaler Angriff auf Gewerkschafter
    • Trauer um Karl Königbauer
    • Gedenken an Heinz Kapelle
    • Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder
       
    • Ippen und VRM wollen hessischen Zeitungsmarkt neu aufteilen

      Protest gegen Verleger Dirk Ippen Werner Bachmeier Protest gegen Verleger Dirk Ippen

      ver.di fordert Arbeitsplatzsicherheit für die betroffenen Beschäftigten

      Die beiden in Hessen dominierenden Zeitungsgruppen wollen sich den sich den Markt der Tageszeitungen und Anzeigenblätter neu aufteilen. Der Medienkonzern VRM (Mainz) hat mitgeteilt, dass der „Gießener Anzeiger“, der „Usinger Anzeiger“ sowie weitere Blätter in der Region Wetterau/Vogelsberg an die Ippen-Gruppe verkauft werden sollen. Im Gegenzug will die VRM nach vorliegenden Informationen von der Ippen-Gruppe das „Rüsselsheimer Echo“ sowie die „Nassauische Neue Presse“ in Limburg übernehmen.

      Link zur ver.di-Pressemitteilung

    • RTL schluckt G+J

      g+j Lindspetrol/flickr/(CC BY-ND 2.0) g+j

      Nach der am 6. August bekanntgegebenen Entscheidung, RTL Deutschland und Gruner + Jahr (G+J) zusammenzuführen, fordert die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Monique Hofmann, die Geschäftsführung auf, „sich unmissverständlich öffentlich für eine Beschäftigungssicherung auszusprechen sowie Tarifbindung und Betriebsvereinbarungen zu bewahren und im Sinne der Mitarbeiter*innen zu stärken“.

      Link zur dju-Pressemitteilung

    • Belegschaft stimmt für nd.Genossenschaft

      ND Andreas Domma ND

      Die linke Tagezeitung „nd“ wird Genossenschaft. Nun konstituierte sich mit der Gründungs- und ersten Generalversammlung die neue Existenzform der Zeitung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten die Satzung verabschiedet und erste Genossenschaftsanteile gezeichnet, berichtete die Zeitung in eigener Sache. Das Vorhaben wird nun dem Prüfungsverband der kleinen und mittelständischen Genossenschaften vorgelegt. Wenn der in rund drei Monaten sein Okay gibt, wird das „nd“ im neuen Jahr der Belegschaft und den Leserinnen und Lesern gehören.

      Link zu weiteren Informationen

    • Passauer Neue Presse kauft die Mittelbayerische Zeitung

      ver.di in Sorge um Arbeitsbedingungen der Beschäftigten  

      Mit der überraschenden Bekanntgabe, dass die Verlagsgruppe der Passauer Neuen Presse (PNP) nach der Übernahme des Donaukuriers in Ingolstadt nun auch die Mittelbayerische Zeitung in Regensburg aufgekauft hat, stirbt wieder ein Stück der viel gelobten Pressevielfalt in Bayern.

      Link zur ver.di-Pressemitteilung

    • Nürnberger Presse plant weiteren Stellenabbau

      Nürnberger Nachrichten Klaus Schrage Nürnberger Nachrichten

      Der Personalabbau in Nürnberg geht weiter: Um mindestens 80 Vollzeitstellen will der Verlag Nürnberger Presse (VNP) bis Ende März 2022 die Belegschaft verkleinern. Der Verlag, der die „Nürnberger Nachrichten“, die „Nürnberger Zeitung“ und die Online-Plattform Nordbayern.de in seinem Portfolio hat, baute bereits 2019/20 nach der Verschmelzung dreier einzelner zu einer Zentralredaktion 28 Vollzeitstellen durch einen „freiwilligen Sozialplan“ mit Abfindungen ab.

      Link zum Artikel von Susanne Stracke-Neumann

    • C.H. Beck entfernt Namen von NS-Juristen

      Palandt Screenshot www.beck-shop.de Palandt

      C.H.BECK wird die Werke seines Verlags­programms umbenennen, auf denen als Herausgeber oder Autoren noch Namen von Juristen genannt sind, die während der nationalsozialistischen Diktatur eine aktive Rolle eingenommen haben.

      Link zu weiteren Informationen

    • Neue Quartalsberichte online

      QB QB

      Die Quartalsberichte zur Medienwirtschaft für den Zeitraum Januar bis März 2021 von Gert Hautsch stehen online. Sie bestehen wie immer aus drei Teilen:

      • Branchenübersicht - Urheberrecht: Auf ein Neues!
      • Konzernübersichten - Neuer Mann bei Bertelsmann
      • Übernahmen und Beteiligungen: Von Aviv bis Xingdu

      Direkter Link zu den Quartalsberichten

    • Brutaler Angriff auf Gewerkschafter

      Teaser ver.di Zusammenstehen Fototeam ver.di Hessen, Manfred Semmler Teaser ver.di Zusammenstehen

      Erneut hat sich auf einer Demonstration der sogenannten „Querdenker“-Bewegung gezeigt, welches verquere Bild von Meinungsfreiheit in der Bewegung vorherrscht. Und was sie von Menschen hält, die sich für die Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen. Am Rande der Querdenker-Demonstration im Berliner Bezirk Kreuzberg am 1. August 2021 zerrten Koordinatoren der Demo den Berliner Landesgeschäftsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Jörg Reichel, von seinem Fahrrad und schlugen und traten ihn krankenhausreif.

      Link zum Artikel von Petra Welzel

    • Trauer um Karl Königbauer

      Karl Königbauer privat Karl Königbauer

      Bei einem tragischen Unfall während einer Bergwanderung am Heuberg bei Brannenburg ist Karl Königbauer (65) ums Leben gekommen. Von 1992 bis 2017 war er dju-Vorsitzender in der Region Rosenheim, bei ver.di von 2014–18 Bezirksvorsitzender des Fachbereichs Medien und Mitglied der Bundestarifkommission.

      Link zum Nachruf

    • Gedenken an Heinz Kapelle

      Gedenken an Heinz Kapelle Gabi Senft Gedenken an Heinz Kapelle

      Rund 60 Menschen gedachten am 1. Juli dem Widerstandskämpfer und Gewerkschafter Heinz Kapelle. Er war Buchdrucker und wurde am 1. Juli 1941 im Alter von 27 Jahren hingerichtet.

      Link zum Artikel

    • Flutopfer: ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder

      ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder Thomas Oettinger Flutopfer  – ver.di leistet finanzielle Soforthilfe für Mitglieder

      Mitte Juli wurden insbesondere Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von heftigen Regenfällen heimgesucht. Die Folge sind Überschwemmungen, es sind zahlreiche Tote zu beklagen und es gibt immer noch viele Vermisste. Viele Menschen aus den betroffenen Regionen haben ihre Existenz verloren. „Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben, und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

      Der ver.di-Bundesvorstand hat eine finanzielle Soforthilfe für betroffene Mitglieder beschlossen.

      Link zu ausführlichen Informationen


    Ausgabe 2021-07-15


    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

    seit Jahren ist auch in den Verlagshäusern die Digitalisierung eines der Top-Themen, die in keinem Papier und keinem Vortrag der Manager*innen fehlen dürfen. Den Online-Redaktionen wird zwar zugesprochen, dass sie für den wirtschaftlichen Erfolg der Verlagshäuser zwingend sind, doch die Beschäftigten sind meist schlechter gestellt, als ihre Kolleg*innen im Print. Sie fallen nur in Ausnahmefällen unter einen Tarifvertrag. Hier gibt es nun auch mal eine gute Nachricht: Die Süddeutsche Zeitung wird künftig den Flächentarifvertrag im Zuge der Zusammenführung von „SZ Print“ und „SZ Digitale Medien“ (SZDM) auch auf die weit über 100 Beschäftigten der Online-Redaktion ausweiten.

    Und auch für die Beschäftigten der Berliner Tageszeitung Tagesspiegel zeichnet sich eine Lösung ab. Die Verhandlungen für einen Haustarifvertrag sind noch nicht beendet, aber zum 1. September wird es schon mal Gehaltsverbesserungen für diejenigen geben, die in Redaktion und Verlag am schlechtesten gestellt sind.

    Über weitere gute Nachrichten aus den Verlagen würden wir uns freuen.

    Herzliche Grüße
    das Team des ver.di-Verlagsnewsletters

     
    Mit diesen Themen:

    • SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein
    • dpa: Start der Tarifverhandlungen
    • Tagesspiegel: Erstes konkretes Ergebnis
    • Haustarifverhandlungen Elsevier: ver.di nimmt Angebot der Arbeitgeber an
    • Baden-Württemberg: Tarifabschluss Buchverlage
    • Bericht ver.di-DruckerTage 2021
    • Trauer um Bernd Köhler
    • Titel­wett­bewerb Druck- und Medien-Abc 2021 entschieden
    • ver.di wählt: Keine 100 Tage mehr bis zur Bundestagswahl

     

    • SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein

      Süddeutsche Zeitung Werner Bachmeier Süddeutsche Zeitung

      Die „Süddeutsche Zeitung“ wird künftig den Flächentarifvertrag im Zuge der Zusammenführung von „SZ Print“ und „SZ Digitale Medien“ (SZDM) auch auf die weit über 100 Beschäftigten der Online-Redaktion ausweiten. ver.di begrüßt die Entscheidung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Das sei „das richtige Signal der Wertschätzung, wenn künftig auch die Onlinerinnen und Onliner von den tariflichen Standards profitieren sollen“, erklärte das für Medien zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.

      Link zum Artikel auf M Online

    • dpa: Start der Tarifverhandlungen

      dpa Jenspetersen67, CC BY-SA 4.0 dpa

      DJV und ver.di fordern Anerkennung für die Arbeit in der Pandemie durch deutliche Tariferhöhung - plus 6 % oder mindestens 275 €

      Am 24. Juni haben die Tarifverhandlungen zwischen der dpa, deren Tochterunternehmen im Berliner Newsroom sowie den beiden Gewerkschaften DJV und ver.di begonnen. Für die rund 800 Beschäftigten, Journalistinnen und Journalisten, technischen, redaktionellen und Verwaltungs-Angestellten fordern die beiden Gewerkschaften sechs Prozent Tariferhöhungen und eine Mindesterhöhung von 275 Euro für Tarifgruppen, in denen die sechs Prozent zu weniger Entgelterhöhung führen würde. Zudem sollen die schichtweisen Dienstleiterzulagen in jedem Fall und auch bei den Tochterunternehmen gezahlt werden. Für die Assistent*innen in den Redaktionen erwarten die Gewerkschaften bei dauerhaft besonderen Tätigkeitsanforderungen eine Höhergruppierung.

      Link zum ausführlichen Info von DJV und ver.di

    • Tagesspiegel: Erstes konkretes Ergebnis

      Tagesspiegel Christian von Polentz/transitfoto Tagesspiegel

      Am 29. Juni fand das erste formelle Tarifgespräch mit der Arbeitgeberseite statt. Nach mehreren Sondierungen sind ver.di und der DJV mit einer konstruktiven Verhandlung in guter Atmosphäre einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass sie die Tarifverhandlungen in einigen Monaten mit einem positiven Ergebnis abschließen können. Zudem können sie schon jetzt konkrete Ergebnisse vermelden: Es wird bereits zum 1. September Gehaltsverbesserungen für diejenigen geben, die in Redaktion und Verlag am schlechtesten gestellt sind.

      Link zum ausführlichen Info von DJV und ver.di

    • Haustarifverhandlungen Elsevier: ver.di nimmt Angebot der Arbeitgeber an

      Wissenschaftsverlag Gerd Altmann/Pixabay Wissenschaftsverlag

      In der vierten Verhandlungsrunde am 8. Juli für die Beschäftigten des Wissenschaftsverlags Elsevier unterbreiteten die Arbeitgebervertreter der ver.di-Verhandlungskommission ein Angebot. Die ver.di-Mitglieder haben zugestimmt und ver.di hat daraufhin das Angebot angenommen. Die Einkommen steigen demnach zum    

       1. Juni 2021 um 2,3 Prozent und noch einmal um ebenfalls 2,3 Prozent zum 1. Juni 2022. Es gibt keine Nullmonate. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

       

    • Baden-Württemberg: Tarifabschluss Buchverlage

      Buch Gerd Altmann/Pixabay Buch

      Erfolgreich abgeschlossen wurden die Tarifverhandlungen für den Herstellenden Buchhandel Baden-Württemberg. Die Gehälter der Beschäftigten der Buchverlage steigen zum 1. Juli um 1,9 Prozent. Im April 2022 gibt es dann eine weitere Tariferhöhung von 1,7 Prozent. Überproportional erhöht wurden die Ausbildungsvergütungen. Sie steigen zum 1. Juli um fünf Prozent. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum Dezember 2022.

      Die ver.di-Tarifkommission hat dem Abschluss zugestimmt.

      Link zum ver.di-Landesfachbereich Baden-Württemberg

    • Bericht von den ver.di-DruckerTagen 2021

      ver.di DruckerTage 2021 Veit Mette ver.di DruckerTage 2021

      Nach einjähriger coronabedingter Pause konnten die ver.di-DruckerTage 2021 wieder im Bunten Haus in Bielefeld stattfinden, selbstverständlich unter der Einhaltung von Abstandsregeln und durchgeführten Coronatests. Sie standen diesmal unter dem Motto: "Wir stärken unsere Abwehrkräfte - Union Busting, Corona und die Folgen".

      Link zum Bericht von Jan Schulze-Husmann

    • Trauer um Bernd Köhler

      Bernd Köhler sw privat Bernd Köhler sw

      Bernd Köhler war ein Kümmerer durch und durch. Als Journalist, als Betriebsratsvorsitzender, als Vater und Partner. Als Freund. Er war einer, der nicht ruhig schlafen konnte, wenn andere Sorgen hatten. Wie es ihm ging, spielt dabei keine Rolle. So leidenschaftlich lebte er, so kämpfte er. Beharrlich, und wenn es sein musste, wurde er laut.

      Link zum Nachruf von Holger Artus

    • Titel­wett­bewerb Druck- und Medien-Abc 2021 entschieden

      Auswahl Gewinnerentwürfe Screenshot https://zfamedien.de/ Auswahl Gewinnerentwürfe

      Insge­samt betei­lig­ten sich 233 ange­hende Medien­gestal­ter/-innen Digi­tal und Print mit 393 Einsendun­gen. Die Jury hat getagt und zehn Gewinner gekürt, wei­ter­hin sprach sie zehn Belo­bigun­gen aus.

      Link zu den zehn prämierten Cover-Versionen

    • ver.di wählt: Keine 100 Tage mehr bis zur Bundestagswahl

       ver.di verdi wählt logo

      Einige Parteien scheuen die inhaltliche Auseinandersetzung und setzen auf Diffamierung der Gegner*innen. Das ist nicht der ver.di-Stil. Wir haben uns intensiv mit den Themen befasst, um die es bei der Wahl geht, die Themen, die unsere Zukunft und die unserer Kinder maßgeblich prägen. Da geht es um

      • Klimaschutz und dessen soziale Gestaltung,
      • um die Sicherheit und Transformation von Arbeit,
      • um Arbeitsbedingungen und Tarifverträge und
      • natürlich auch um die große Frage nach Steuergerechtigkeit und Umverteilung. Zu dem Thema haben wir ganz zu Beginn der Kampagne #VerdiWaehlt einen Aufruf gestartet, zusammen mit einem breiten Bündnis. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann noch tun.

      Und wir freuen uns, am 4. September mit dem Bündnis #unteilbar in Berlin auf die Straße zu gehen und gemeinsam für unsere demokratischen Werte einzustehen. Bis dahin werden wir mit Kandidat*innen und Experten und Euch noch so manches Thema bewegen, zum Beispiel das Thema Rente am 19. August – Denn das geht am Ende alle an.

      Ausführliche Infos und Termine https://verdi-waehlt.verdi.de/


    Ausgabe 2021-06-11


    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

    die Corona-Fallzahlen gehen runter, immer mehr Menschen sind geimpft, die Kurzarbeit konnte bereits in vielen Betrieben beendet werden. Die allgemeine Stimmung hellt sich auf und obwohl immer neue Varianten weltweit auftauchen, so gibt es Hoffnung auf ein Ende des langen Pandemie-Tunnels. Auch in den ver.di-Bildungsstätten werden wieder Seminare und Veranstaltungen unter weiterhin strengen Hygieneauflagen angeboten.

    Die tiefer gehenden Spuren der Pandemie werden uns aber auch noch lange begleiten. Dies wird besonders deutlich bei den geringeren Angeboten für junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt.

    Corona soll nicht Schuld haben am Aus für die Anzeigenzeitung „Berliner Abendblatt“. Die Geschäftsleitung begründet diesen Schritt mit „ökologischen Erwägungen“ und den Marktveränderungen im Printmediensektor. Betroffen sind nicht nur Beschäftigte in Verlag und Redaktion, sondern auch Zeitungszusteller.

    Herzliche Grüße
    das Team des ver.di-Verlagsnewsletters

     

    Mit diesen Themen:

    • Aus für das "Berliner Abendblatt"
    • Taschenspielertricks bei Berlin Last Mile?
    • Tagesspiegel Haustarifvertrag: Ab dem 29. Juni wird verhandelt
    • Hamburg: G+J beim Wort genommen
    • Ausbildung zu Mediengestalter*innen: Der Bestseller unter den Druck- und Medienberufen
    • Ausbildungsstatistik mit Corona-Knick: Deutlich weniger Neuverträge
    • Quartalsberichte zur Medienwirtschaft
    • Seminarangebote für Interessenvertreter
    • Trauer um Karl Königbauer
    • Bundestagswahl: ver.di wählt
    • Aus für das "Berliner Abendblatt"

      Berliner Verlag Christian von Polentz/transitfoto Berliner Verlag

      Aus für das „Berliner Abendblatt“: Im August stellt der Berliner Verlag nach 30 Jahren sein auflagenstarkes Anzeigenblatt ein. Die Geschäftsleitung begründet diesen Schritt mit „ökologischen Erwägungen“ und den Marktveränderungen im Printmediensektor. Direkt betroffen sind acht Beschäftigte, außerdem die Druckerei BVZ Zeitungsdruck und eine unbestimmte Zahl von Zusteller*innen der „Last Mile“ in Berlin.

      Link zum ausführlichen Artikel von Günter Herkel

    • Taschenspielertricks bei Berlin Last Mile?

      Zeitungszusteller Werner Bachmeier Zeitungszusteller

      Die Berlin Last Mile, Arbeitgeber der Berliner Zeitungszusteller*innen, ist offenbar dazu übergegangen, flächendeckend sogenannte „Änderungsvereinbarungen“ zu verschicken. Damit soll einer Kürzung der Regelarbeitszeit zugestimmt werden.

      Ausführlich beim ver.di-Landesfachbereich Berlin-Brandenburg

    • Tagesspiegel Haustarifvertrag: Ab dem 29. Juni wird verhandelt

      Tagesspiegel Christian von Polentz/transitfoto Tagesspiegel

      Die Arbeitgeberseite ist jetzt zu formalen Tarifverhandlungen für Redaktion und Verlag Tagesspiegel bereit – allerdings nicht für die TMS (Tagesspiegel Marketing Service GmbH). Für die TMS lehnt der Arbeitgeber bisher ausdrücklich die Tarifverhandlungen für die 42 Beschäftigten aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab. Die Tarifverhandlungen für die ca. 500 Beschäftigten des Tagesspiegel beginnen am 29. Juni 2021.

      Im November hatten die Gewerkschaften ver.di und DJV einen Katalog von prioritären Forderungen vorgelegt. Angesichts der noch nicht absehbaren Dauer der Verhandlungen über einen vollständigen Haustarifvertrag sollten konkrete Verbesserungen für die am schlechtesten Gestellten in den drei Bereichen Redaktion, Verlag und TMS schnellstmöglich umgesetzt werden. Hier hat die Arbeitgeberseite Bereitschaft erkennen lassen und für den 29. Juni konkrete Angebote angekündigt.

      Link zum ver.di-Landesfachbereich Berlin-Brandenburg

    • Hamburg: G+J beim Wort genommen

      Gruner+Jahr Pressehaus Hamburg Fred Romero from Paris, France, CC BY 2.0 Gruner+Jahr Pressehaus Hamburg

      Gruner + Jahr führt das Neubauprojekt am Lohsepark in der Hafencity nicht fort. Es sei bereits drei Jahre hinter dem Zeitplan zurück und länger wolle man nicht warten, hieß es aus dem Unternehmen. Dennoch bekennt sich das Unternehmen zum Medienstandort Hamburg. Die Hansestadt mit ihren attraktiven Arbeits-, Wohn- und Lebensbedingungen bleibe auch in Zukunft die Heimat für den Verlag und seine Mitarbeiter*innen, versichert G+J. Gemeinsam mit der Stadt werde nun nach geeigneten zeitgemäßen Flächen gesucht. Für ver.di sind das “gute Nachrichten“.

      Ausführlicher Artikel auf M Online

    • Ausbildung zu Mediengestalter*innen: Der Bestseller unter den Druck- und Medienberufen

      Mediengestalter Collage: werkzwei \ SFIO CRACHO - stock.adobe.com Mediengestalter

      Die Ausbildung zu Mediengestalter*innen ist stark nachgefragt. Viele Auszubildende sind zufrieden, aber in Kleinbetrieben hapert es oft an der Qualität. Zudem ist der Beruf weniger kreativ als viele vermuten.

      Weiterlesen auf ver.di DRUCK+PAPIER

    • Ausbildungsstatistik mit Corona-Knick: Deutlich weniger Neuverträge

      Die Zahl der Neuverträge in den Druck- und Medienberufen sei stark rückläufig, teilte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) Ende April mit. Demnach wurden 2020 nur 3.271 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind 942 Auszubildende weniger als 2019, ein Minus von 22,4 Prozent. Die Anzahl der Gesamtausbildungsverträge über alle drei Lehrjahre ist um 11,6 Prozent auf 10.256 Ausbildungsverhältnisse gesunken.

      Link zur bvdm-Pressemitteilung

    • Quartalsberichte zur Medienwirtschaft

      Quartalsberichte Gerd Altmann/Pixabay Quartalsberichte

      Die Quartalsberichte zur Medienwirtschaft für den Zeitraum Januar bis März 2021 von Gert Hautsch stehen online. Sie bestehen wie immer aus drei Teilen:

      Branchenübersicht - Filmtheater am Abgrund

      Die Pandemie beherrscht auch im neuen Jahr vielfach das Geschehen in der Medienwirtschaft. Am stärksten betroffen sind Sparten, die zeitweise schließen mussten (Kinos, Buchhandlungen). Auch werbeabhängige Branchen wie Anzeigenblätter, Radio und Fernsehen hatten Umsatzverluste. Andere (Streaming, Onlinewerbung, Musik, Videospiele) konnten von der Situation profitieren. Auch die internationalen Digitalkonzerne gehören zu den Gewinnern.


      Konzernübersichten - G+J: Ein Verlag zerrinnt

      Bei Bertelsmann stehen tiefgreifende Veränderungen an; gut möglich, dass der Großverlag Gruner+Jahr in die RTL-Gruppe verschoben wird. Unabhängig davon werden sich G+J ebenso wie RTL vom französischen Markt zurückziehen. Die Pandemie hingegen hat den Geschäften von Bertelsmann kaum geschadet, das gleiche gilt für Burda. Und auch ProSiebenSat.1 kam besser durch das vergangene Jahr als befürchtet. Über die Lage bei Axel Springer ist nichts bekannt, denn der Konzern veröffentlicht keine Zahlen mehr. Springers Hauptaktionär KKR weitet derweil seine Aktivitäten auf dem deutschen Medienmarkt weiter aus.

      Übernahmen und Beteiligungen: Von Amino bis Zeitfracht

      Zwischen Januar und März 2021 sind mindestens 60 Fälle von Übernahmen, Beteiligungen und Gemeinschaftsfirmen mit deutschen Medienunternehmen bekannt geworden. Einige Deals stechen hervor: die Komplettübernahme von RTL II durch Bertelsmann, der Verkauf von SpotX durch die RTL Group, die Übernahme der Buchhandelskette Lehmanns durch Thalia oder der Kauf zweier Radioketten in Irland und Finnland durch Bauer.

      Link zu den Quartalsberichten

    • Seminarangebote für Interessenvertreter

      Die ver.di-Bildungsstätten haben wieder geöffnet. Wir freuen uns, die Kolleginnen und Kollegen wieder persönlich treffen zu können.

      Unsere aktuellen Seminarangebote:

      • 13.06.2021 – 18.06.2021
        Seminar für Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung aus Zeitungs-, Zeitschriften und Buchverlagen
        ver.di Bildungszentrum Gladenbach, Schlossallee 33, 35075 Gladenbach

      • 27.06.2021 – 02.07.2021
        Seminar für Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung – Zeitungszusteller*innen 1
        ver.di-Bildungszentrum »Das Bunte Haus«, Senner Hellweg 461, 33689 Bielefeld

      • 10.10.2021 – 15.10.2021
        Seminar für Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung – Zeitungszusteller*innen 2
        ver.di Bildungszentrum Gladenbach, Schlossallee 33, 35075 Gladenbach

      • 17.10.2021 – 22.10.2021
        Seminar für Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung aus Zeitungsbetrieben (Technik)
        ver.di Bildungzentum, Das Bunte Haus, Senner Hellweg 461, 33689 Bielefeld-Sennestadt

      https://verlage-druck-papier.verdi.de/service/seminare

    • Trauer um Karl Königbauer

      Bei einem tragischen Unfall während einer Bergwanderung am Heuberg bei Brannenburg ist vor wenigen Tagen Karl Königbauer (65) ums Leben gekommen.

      Karl Königbauer war nicht nur mit Leidenschaft in den Bergen unterwegs, auch als Journalist hat er sich mit Engagement, Genauigkeit und Unbestechlichkeit einen Namen in der Region gemacht. Nach dem Studium der Sozialpädagogik in München und einem Ausflug in die Landwirtschaft fand er 1987 zur schreibenden Zunft, wurde leitender Redakteur in der Redaktion des Oberbayerischen Volksblatt in Wasserburg. Seine journalistische Arbeit fand viel Anerkennung und Respekt.

      Sein soziales Engagement spiegelt sich auch in seiner aktiven Gewerkschaftsarbeit wider. Lange Jahre war er seit März 1994 Mitglied des Betriebsrats beim OVB. Bis zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit im April 2018 - nach einigen Jahren als Stellvertreter – setzte er sich seit November 2014 als BR-Vorsitzender für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen ein.

      Link zum ausführlichen Nachruf beim ver.di-Landesfachbereich Bayern

    • Bundestagswahl: ver.di wählt

       ver.di verdi wählt logo

      ver.di setzt sich für eine freie, gleiche und solidarische Gesellschaft ein – eine Gesellschaft, in der die Menschen gleich welcher Herkunft sozial, wirtschaftlich und politisch teilhaben können.

      Es darf nach der Corona-Pandemie weder ein Zurück zur alten Normalität eines ökologisch und sozial blinden Wirtschaftssystems geben, noch dürfen notwendige Investitionen und Ausgaben in Infrastruktur, Personal oder Sozialpolitik aufgrund der höheren Verschuldung des Staates ausbleiben. Wir wollen eine Politik, die soziale Ungleichheit, die Spaltung des Arbeitsmarktes und den fortschreitenden Raubbau an der Natur überwindet. Der digitale Fortschritt muss für eine Humanisierung der Arbeitswelt genutzt werden. Unsere Demokratie muss gegen Feinde der Demokratie, insbesondere gegen Rechtsextremisten verteidigt werden. In einer von nationalen Egoismen, Krisen und Konflikten geprägten Welt sind Solidarität, ein soziales Europa und eine aktive Friedenspolitik unabdingbar.

      Wir wollen als ver.di die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen verbessern.

      Ausführliche Infos und Termine: https://verdi-waehlt.verdi.de/

     

    Ausgabe 2021-04-15

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

    in den vergangenen Wochen erreichten uns einige etwas seltsam anmutende Nachrichten aus den Verlagen. Ein Beispiel: Die Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschien am 27. März erstmals als Magazin im Zeitungsformat, das junge und internationale Leser*innen ansprechen soll. Ob im Digitalzeitalter junges Publikum mit einem aufgepeppten Printprodukt angelockt werden kann, bleibt abzuwarten, schrieb Günter Herkel im Artikel „Frühlingserwachen bei der Berliner Zeitung?“. Zweifelhaft mutet auch der Umgang der Partei Die Linke mit den Beschäftigten des Neuen Deutschland an. Sie wurden von der Aufforderung überrascht, doch eine Genossenschaft zu gründen, die Partei selbst mag nicht mehr.

    Die ver.di-DruckerTage sind für viele ein fester Termin im Jahr. Wir hoffen, dass Corona uns nicht wieder einen Strich durch die Pläne macht. Vom 11. bis 13. Juni 2021 wollen wir im ver.di-Bildungszentrum „Das Bunte Haus“ in Bielefeld die 15. ver.di-DruckerTage abhalten. Der Titel lautet „Wir stärken unsere Abwehrkräfte - Union Busting, Corona und die Folgen“. Referenten sind der Journalist und Publizist Werner Rügemer und Richard Detje, Sozialwissenschaftler und lange Zeit Lektor beim VSA-Verlag. Geplant ist außerdem eine Führung zur Gedenkstätte Stukenbrock. Teilnehmen können alle, nicht nur Drucker*innen.

    Herzliche Grüße
    das Team des ver.di-Verlagsnewsletters

     
    Mit diesen Themen:

    • Frühlingserwachen bei der Berliner Zeitung?
    • "Heute geht es der SPD nur noch ums Geld"
    • nd: Genossenschaft – eine gute Idee?
    • Jetzt anmelden: 15. ver.di-DruckerTage vom 11. bis 13. Juni 2021
    • Thomson/Reuters: Tarifergebnis mit großer Mehrheit zugestimmt
    • AFP: Ernüchternde Tarifsondierung
    • Lokalzeitung muss kräftig nachzahlen
    • Kurzarbeit sorgt für Existenzängste
    • Trauer um Manfred Hartung

     

    • Frühlingserwachen bei der Berliner Zeitung?

      Berliner Zeitung sil Berliner Zeitung

       

      Am 27. März erschien das Blatt erstmals mit einem rundumerneuerten Magazin im Zeitungsformat. Gedacht ist es laut Selbstdarstellung als Medium für „ein neues, jüngeres und internationales Berlin“. Ob im Digitalzeitalter junges Publikum mit einem aufgepeppten Printprodukt angelockt werden kann, bleibt abzuwarten.

      Weiterlesen beim ver.di-Landesfachbereich Berlin-Brandenburg

    • "Heute geht es der SPD nur noch ums Geld"

      Willy Brandt Statue mompl (CC BY-NC-ND 2.0) Willy Brandt Statue

      Im Artikel für die ver.di-Zeitschrift DRUCK+PAPIER beleuchtet Friedrich Siekmeier den Umgang der SPD-Medienholding mit den eigenen Druckereien. Sein Fazit: Die Medienfirma der SPD ist ein verschachtelter Konzern mit 123 Unternehmen. Die besonderen Merkmale sind Tarifflucht, Betriebsschließungen und Entlassungen.

      Weiterlesen auf ver.di DRUCK+PAPIER

    • nd: Genossenschaft – eine gute Idee?

      nd Protest Jörg Reichel nd Protest

      Das „neue deutschland“, vor Jahren noch stolz als „die Linke unter den Großen“ beworben, wird Ende April 75 Jahre alt. Feierstimmung wird bei den etwa 100 Machern der „Sozialistischen Tageszeitung“ kaum aufkommen. Sie haben andere Sorgen: Am 22. Februar hat die Geschäftsführung informiert, dass die Gesellschafter die ND Druckerei und Verlag GmbH zum Jahresende auflösen wollen. Stattdessen könne eine Genossenschaft gegründet werden. Fragen an Redaktionssprecherin Haidy Damm.

      Weiterlesen auf M Online

    • Thomson/Reuters: Tarifergebnis mit großer Mehrheit zugestimmt

      Thomson/Reuters reuters Thomson/Reuters

      Die Mitglieder der Gewerkschaften ver.di und DJV haben dem am 2. März 2021 erzielten Tarifergebnis bei der Nachrichtenagentur Thomsen/Reuters mit einer Mehrheit von 90 Prozent zugestimmt. Damit tritt der Tarifvertrag ab 1. April 2021 für 12 Monate in Kraft. Die gemeinsame Tarifkommission der beiden Gewerkschaften dankte für die Unterstützung.

      Weiterlesen auf ver.di-Fachbereich Berlin-Brandenburg

    • AFP: Ernüchternde Tarifsondierung

      AFP Protest Christian von Polentz/transitfoto AFP Protest

      Auf Einladung von dju in ver.di und DJV hat am 25.02. ein erstes Sondierungsgespräch zur Gehaltstarifrunde 2021 zwischen der Geschäftsführung und der Tarifkommission stattgefunden. Die Gewerkschaften fordern eine lineare Gehaltserhöhung von 3,5 Prozent. Der des fast dreistündigen Videocalls offenbarte ein völlig unterschiedliches Verständnis des Arbeitgebers von der aktuellen Situation, der Erwartungshaltung der Beschäftigten und dem Begriff der "Wertschätzung in Krisenzeiten erbrachter Leistung".

      Weiterlesen beim ver.di-Landesfachbereich Berlin-Brandenburg

    • Lokalzeitung muss kräftig nachzahlen

      Justizia Hermann Traub/Pixabay Justizia

      Eine seit Jahren im Lokalressort tätige freie Journalistin hat in der Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht Nürnberg mehr als 66.000 Euro Nachhonorierung für kleine Texte und Bildunterschriften erstritten. Sie berief sich dabei auf die Gemeinsamen Vergütungsregeln (GVR) für Journalist*innen an Tageszeitungen, die das Gericht trotz deren Kündigung als Orientierungshilfe anerkannte. Auch in weiteren Punkten weist das Urteil über den Einzelfall hinaus.

      Weiterlesen auf M Online

    • ver.di-Druckertage: Jetzt anmelden!

      15. ver.di DruckerTage werkzwei Detmold 15. ver.di DruckerTage

      Die Bekämpfung von vermeintlich unliebsamen Beschäftigten, Betriebsrät*innen und Gewerkschaften hat seit Jahren Konjunktur. »Union Busting«, so nennt sich diese Methode. Angewandt wird sie u. a. von großen Anwaltskanzleien und Wirtschaftsdetekteien. Wir möchten diskutieren, was dahinter steckt und wie man sich dagegen wehren kann.
      Im zweiten Themenblock möchten wir die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Betriebe diskutieren. Wer profitiert von der Krise und was heißt das für unsere Kolleg*innen?
      Darüber hinaus gibt es an diesem Wochenende gutes Essen, gute Gespräche, gute Musik und am Sonntagmorgen eine exklusive Führung durch die Gedenkstätte Stukenbrock.

      15. ver.di-DruckerTage
      11. bis 13. Juni 2021
      ver.di-Bildungszentrum »Das Bunte Haus« in Bielefeld

      Zum Programm + zur Anmeldung

    • Kurzarbeit sorgt für Existenzängste

      Kurzarbeitergeld Stockfotos-MG - stock. adobe.com Kurzarbeitergeld

      Angst vor Arbeitslosigkeit, Sorge vor der Zukunft : Neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt auf, wie sehr Kurzarbeit die Menschen belastet. Fast die Hälfte leidet unter der finanziellen Situation. In Betrieben mit Betriebsrat stehen die Chancen besser, dass die größte Not gelindert wird.

      Weiterlesen auf ver.di Verlage, Druck, Papier

    • Trauer um Manfred Hartung

      Manfred Hartung war Mitglied bei der SPD Neunkirchen. Bei ver.di, wo er mehrfach zum Ortsvorsitzenden gewählt wurde, engagierte er sich im Bezirks- und Landesvorstand sowie in der Bundestarifkommission für Redakteur*innen an Tageszeitungen. Er setzte sich lange Jahre im Betriebsrat, eine Periode als Vorsitzender, für die Kollegen beim Neuen Tag ein und saß beim Arbeitsgericht Weiden als ehrenamtlicher Beisitzer im Saal. Einer der letzten Artikel des 57-Jährigen mit dem Kürzel (man) war ein Nachruf über den gleichaltrigen Fotografen Wilfried Kamm, bevor Hartung in der Nacht zum 31. Januar selbst plötzlich starb.

      Zum Nachruf auf M Online

    Ausgabe 2021-02-15

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

    während Corona die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, treiben die Manager den Umbau der Verlage fort. Ein Blick nach München zeigt, was dies für die Beschäftigten bedeutet: Nach pandemiebedingter Kurzarbeit wurden jetzt 50 redaktionelle Arbeitsplätze gestrichen. Die Verlagsspitze nennt dies „Effizienzprogramm“. Da nicht davon auszugehen ist, dass sich die Betroffenen an ihrem Arbeitsplatz gelangweilt haben, dürfte es zu mehr Arbeit für die Verbliebenen führen. Effizienz bedeutet also in der Lesart der Manager, jede und jeder Einzelne muss mehr schaffen.

    Ein Blick auf die Zeitschriften des Verlags Gruner und Jahr (G+J) verheißt ebenfalls nichts Gutes: Dort ist eine gemeinsame Politikredaktion von „Stern” und den Wirtschaftstiteln „Capital” und „Business Punk” geplant, die Politikredaktion beim „Stern“ soll ausgedünnt werden. Zudem sollen die Redaktionen von „Brigitte” und „Gala” im Printbereich sowie die gemeinsame Online-Redaktion der beiden Titel mit „Eltern” stärker verschmelzen.

    Dass die meisten Medienhäuser bisher ganz gut durch die Corona-Krise kommen, hat Gert Hautsch in den Quartalsberichten für die Medienwirtschaft analysiert.

    Gut durch die Zeit kommen, gesund bleiben – das wünschen wir auch euch.


    Herzliche Grüße

    das Team des ver.di-Verlagsnewsletters

     
    Mit diesen Themen:
     

    • Diamant „Süddeutsche“ zerrinnt zum Kiesel
    • Bald Wirtschaft vor Politik beim „Stern“?
    • Quartalsberichte zur Medienwirtschaft
    • Ausschreibung: Neuer Titelwettbewerb für das Druck- und Medien-Abc
    • Globale Allianz für Arbeitnehmerrechte bei Alphabet
    • Nachlese 34. Journalismustag der dju in ver.di am 23. Januar 2021
    • Neuer Service für Aktive im Betrieb
    • Neue Infobroschüre über den Bachelor Professional in der Medienfortbildung
    • Umfrage für Fotografinnen und Fotografen
    • Printversion "Bildhonorare 2021" kann jetzt vorbestellt werden
    • Presseausweis 2021
    • ver.di-Seminare
    • Diamant „Süddeutsche“ zerrinnt zum Kiesel

      Süddeutsche Zeitung Werner Bachmeier Süddeutsche Zeitung

      In der Belegschaft der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) wächst die Wut. Der Sparkurs der Südwestdeutschen Medienholding geht allmählich an die Substanz, finden viele. Nach pandemiebedingter Kurzarbeit wurden jetzt 50 redaktionelle Arbeitsplätze gestrichen. Die neue Digitalstrategie des Konzerns gefährdet nach Auffassung vieler die Position der „Süddeutschen“ als Marktführerin im deutschsprachigen Qualitätsjournalismus.

      Weiterlesen auf M Online

    • Bald Wirtschaft vor Politik beim „Stern“?

      Der Verlag Gruner und Jahr (G+J) sieht sich als Bollwerk des Qualitätsjournalismus. Die Einsendefrist für den prestigeträchtigen Nannen-Preis läuft gerade, der Mutterkonzern Bertelsmann ruft 2021 als “JAhr zur Wahrheit” aus. In der Qualitätsoffensive sollen auch G+J-Titel kräftig mitspielen. Dazu passt es schlecht, dass das G+J-Flaggschiff „Stern” und die Wirtschaftstitel „Capital” und „Business Punk” eine gemeinsame Politikredaktion bilden sollen – unter Führung des „Capital”-Chefredakteur Horst von Buttlar.

      Weiterlesen auf M Online

    • Quartalsberichte zur Medienwirtschaft

      Quartalsberichte Gerd Altmann/Pixabay Quartalsberichte

      Die Quartalsberichte zur Medienwirtschaft von Gert Hautsch für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2020 stehen online. Das Bild ist uneinheitlich, nicht alle leiden wirtschaftlich unter der Pandemie, es gibt auch Gewinner. 

        

      Branchenübersicht - Video und Podcast im Aufwind

      Nicht alle Medienbranchen leiden unter der Pandemie, manche (z. B. alles was mit Streaming zu tun hat) profitieren sogar davon. Insgesamt sind 2020 große Erschütterungen ausgeblieben, wie ein Zahlenwerk von PricewaterhouseCoopers zeigt. Auch die Werbeeinnahmen sind weniger geschrumpft als zeitweise befürchtet. Derweil sorgen Förderprogramme für digitalen Journalismus, die von der Bundesregierung und Google angeboten werden, für kontroverse Diskussionen.

      Konzernübersichten - Bertelsmann mit noch mehr Büchern

      Seit dem Sommer 2020 haben sich mehrere große Medienunternehmen (Bauer, VG Passau) von ausländischen Printmärkten zurückgezogen. Bei Bertelsmann hat die Buchbranche dafür gesorgt, dass der Konzern das Geschäftsjahr 2020 wohl ohne größere Probleme überstehen wird. ProSiebenSat.1 gibt sich ebenfalls optimistisch. Bei Springer ist der Abschied von der Börse besiegelt worden. ARD und ZDF müssen auf fest eingeplante Zusatzeinnahmen verzichten. Und DuMont hat offenbar kurz vor der Pleite gestanden.

      Übernahmen und Beteiligungen: Von AVG bis ZEIT

      Zwischen Oktober und Dezember 2020 sind mindestens 52 Fälle von Übernahmen, Beteiligungen und Gemeinschaftsfirmen mit deutschen Medienunternehmen bekannt geworden. Einige Deals stechen hervor: der Kauf des US-Buchverlags Simon & Schuster durch Bertelsmann, die Komplettübernahme von RTL Belgium durch die RTL Group, die Übernahme der Handelsblatt-Fachmedien durch den Fachverlag Schmidt und der Verkauf von Polska Press durch die Verlagsgruppe Passau. Die Stein’sche Mediengruppe hat Haufe Discovery und Frohberg übernommen.
       
      Weiterlesen auf ver.di Verlage, Druck + Papier

    • Neuer Titelwettbewerb für das Druck- und Medien-Abc

      Wettbewerb Druck- und Medien ABC ZFA Medien Wettbewerb Druck- und Medien ABC

      In der aktuel­len Aus­gabe des Druck- und Medien-Abc schreibt der ZFA einen Wett­bewerb zur Gestal­tung neuer Titel­sei­ten für seine Azu­bizeitschrift aus. Mit­ma­chen kön­nen alle Aus­zu­bildenden zum Medien­gestal­ter Digi­tal und Print und ver­wand­ter Berufe der Nach­bar­län­der. Einsendeschluss ist der 1. März 2021. Die zehn bes­ten Ent­würfe wer­den mit 200 Euro hono­riert.

      Link zum PDF-Anmeldeformular

    • Globale Allianz für Arbeitnehmerrechte bei Alphabet

      Auge Gerd Altmann/Pixabay Auge

      Die erst kürzlich von Mitarbeiter*innen des Google-Konzerns in den USA gegründete „Alphabet Workers Union“ hat sich zur weltweiten Allianz“ Alpha Global“ zusammengeschlossen. Beteiligt sind 13 Gewerkschaften aus zehn Ländern, darunter Großbritannien, die Schweiz und mit ver.di auch Deutschland. Ziel sei es, gemeinsam Alphabet so zu verändern, dass es „die Menschen- und Arbeitnehmerrechte in all seinen Niederlassungen und in seiner Lieferkette weltweit achtet und respektiert“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

      Weiterlesen auf M Online

    • Nachlese 34. Journalismustag der dju in ver.di am 23. Januar 2021

      Journalismustag 2021 Kay Herschelmann Journalismustag 2021

      „Starker Journalismus in Zeiten der Krise“ lautete das Thema des 34. Journalismustags der dju am 23. Januar. In der digitalen Konferenz hielten sich Wertschätzung und Forderungen nach noch mehr Qualität – etwa durch konsequentes Hinterfragen bei Politik und Wissenschaft oder auch mehr Publikumsnähe – die Waage. Ein ausführlicher Bericht – zum Lesen – findet sich auf der Internetseite von M Online.

      Der Journalismustag fand digital statt. Wer ihn verpasst hat oder noch einmal erleben möchte, kann sich auf youtube das Video ansehen: Link zu youtube

      Weiterlesen auf M Online

    • Neuer Service für Aktive im Betrieb

      Newsletter VDPI Newsletter VDPI

      Viele Kolleginnen und Kollegen im ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie wünschen sich Infos und Tipps für Aktive in den Betrieben. Für sie gibt es jetzt den Newsletter Verlage, Druck, Papier und Industrie. Er informiert regelmäßig über Neuigkeiten und wichtige Urteile. Außerdem ist jedes Mal ein Buchtipp dabei.

      Anmelden zum Newsletter

    • Neue Infobroschüre über den Bachelor Professional in der Medienfortbildung

      Broschüre ZFA ZFA Medien Broschüre ZFA

      Die Ver­ord­nun­gen des Indus­trie­meis­ters Fach­rich­tung Print­medien und des Medi­en­fach­wirts wur­den inhalt­lich aktuali­siert und haben den Zusatz „Bache­lor Pro­­fes­­sio­nal“ bekommen. 

      Zum Download auf https://zfamedien.de

    • Umfrage für Fotografinnen und Fotografen

      Fotograf Hermann Haubrich Fotograf

      Professor Lars Bauernschmitt und seine Fotostudent*innen der Arbeitsgruppe „image market - business trends“ vom Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover erheben zum vierten Mal die Daten für die Situation im Bildermarkt. Diese Umfrage erfolgt in Kooperation mit BFF, dju in verdi, DJV sowie Freelens noch bis zum 28. Februar 2021. Professor Bauernschmitt lädt alle fotografisch tätigen Mitglieder der dju in ver.di herzlich ein, sich an der Umfrage zu beteiligen.

      Link zur Umfrage

    • Printversion "Bildhonorare 2021" kann jetzt vorbestellt werden

      MFM Bildhonorare 2021 MFM MFM Bildhonorare 2021

      Die neue Broschüre zur Honorarkalkulation für Fotografinnen und Fotografen kann jetzt in der Printversion vorbestellt werden: "Bildhonorare 2021". Die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm) ermittelt jährlich die marktüblichen Honorare für Fotonutzungen in Deutschland und gibt diese als Broschüre heraus. "Der Versand erfolgt in der Reihenfolge der Bestelleingänge", heißt es in der Mitteilung von BVPA, dem Bundesverband professioneller Bildanbieter, und zwar ab der achten Kalenderwoche.

      Die Versionen im ePaper-Format für mobile Endgeräte und dem Desktop-Browser erscheinen ab 19. Februar.

      Der Preis von "Bildhonorare 2021" beträgt für ver.di-Mitglieder:

      • für die Print-Ausgabe 24,80 Euro (zzgl. 3,00  Euro Versandkosten),
      • als ePaper für mobile Endgeräte 17,80 Euro,
      • als Digital-Paket (App- und Desktop-Variante der Bildhonorare) 28,80 Euro.

      Bestelldetails

    • Presseausweis 2021

      Der Antrag für den Presseausweis 2021 steht bei der dju in ver.di online.

      Zur dju in ver.di

    • ver.di-Bildungsprogramm 2021

      Das Seminar für Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung aus Zeitungsbetrieben (Technik) in Bielefeld war vom 14. bis 19. März geplant. Bedingt durch Corona mussten wir das Seminar auf den Herbst verschieben. Es soll jetzt vom 17. bis 22. Oktober stattfinden.

      Alle weiteren Seminare können voraussichtlich wie geplant stattfinden.

      Zu den ver.di-Seminarangeboten