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Wie weiter mit DuMont in Köln?

Wie weiter mit DuMont in Köln?

Belegschaft am Stammsitz der Verlagsgruppe ist besonders beunruhigt


Sie ist eines der traditionsreichsten und größten Verlagshäuser: die DuMont Mediengruppe in Köln. Es fragt sich nur: Wie lange noch? Bis zum Tod von Alfred Neven DuMont vor vier Jahren schien eine Abkehr vom Kerngeschäft undenkbar. Jetzt wollen die Erben sämtliche Zeitungstitel veräußern. Kein Wunder also, dass die von ver.di in der Domstadt veranstaltete öffentliche Diskussionsrunde „Zukunft der Kölner Zeitungen“ letzten Freitag großes Interesse fand.

Der erste Paukenschlag erfolgte vor zwei Wochen: DuMont verkaufte Berliner Zeitung und Kurier an ein Unternehmerehepaar. Auch für die Hamburger Morgenpost haben sich jetzt offenbar Interessenten gefunden. Aber das ist erst der Anfang. Insbesondere die Belegschaft am Stammsitz in Köln ist beunruhigt. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Sorge, weil solch ein Verkauf, verbunden mit einem Eigentümerwechsel, immer auch Stellenabbau bedeutet.“ So schilderte der stellvertretende Vorsitzende der dju in ver.di Peter Freitag zur Begrüßung der rund 200 Interessierten die Situation. Über 3000 Menschen sind für den Konzern und seine Töchterunternehmen in der Region tätig.

Zum Bericht von Wilfried Urbe auf M Online