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DRUCK+PAPIER Ausgabe 2/2020

DRUCK+PAPIER Ausgabe 2/2020

Corona-Protokoll
»Es brechen immer mehr Aufträge weg. Die Kunden stornieren den Druck von Katalogen und Veranstaltungsflyern. Es gehen kaum noch neue Bestellungen ein.« So lautete der erste Eintrag des Corona-Protokolls am 19. März von Thomas Dörr. Der Betriebsratsvorsitzende der Görres-Druckerei hat für DRUCK+PAPIER aufgeschrieben, was bis Ende April im Betrieb passiert ist.

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Kurzarbeit durch Corona-Krise
Ein Lohn von 900 Euro netto im Monat – für die große Koalition offensichtlich hinnehmbar. So wenig Geld bleibt einem Helfer in der Papierverarbeitung, wenn ihn die Firma komplett in Kurzarbeit schickt und das Kurzarbeitergeld nicht aufstockt. Das muss der Helfer drei Monate durchhalten. Denn vom Staat erhält er erst ab dem vierten Monat einen Zuschuss. Die Erhöhung des Kurzarbeitergelds bleibt weit hinter den Forderungen der Gewerkschaften zurück. Umso wichtiger ist es, Aufstockungen in den Betrieben durchzusetzen. Ein Blick in die Druckindustrie und Papierverarbeitung.

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»Wir hoffen, dass es bald wieder richtig losgeht«

Trennfolien an den Anlegern, versetzte Pausen, geschlossene Kantinen – in den Betrieben der Druckindustrie und Papierverarbeitung werden die Schutzvorschriften ernst genommen. Das ist es aber schon mit den Gemeinsamkeiten. Die Corona-Krise trifft die Betriebe unterschiedlich. In Betrieben, wo Verpackungen für Lebensmittel und Hygieneprodukte hergestellt werden, ist viel los. Woanders herrscht Flaute und Verzweiflung, etwa in der Tapetenindustrie. Betroffen sind auch die Zeitungsbetriebe – dort wird fast durchweg kurzgearbeitet. Hoffnung machen die Ladenöffnungen. Wenn die Geschäfte wieder auf sind, folgen bald die Anzeigen und Beilagen. Dann kann es wieder losgehen, hofft ein Betriebsrat.

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