Nachrichten

    Brief hat ein gerichtliches Nachspiel!

    C.H. Beck

    Brief hat ein gerichtliches Nachspiel!

    ver.di-Bildungsportal, ver.di-Seminare DerGrafischer / photocase.com Buch

    08.10.2013 -  Die Geschäftsleitung leitet ein Beschlussverfahren gegen den Betriebsrat beim Arbeitsgericht Augsburg ein!

    Hintergrund ist ein gemeinsamer Brief von ver.di und des Betriebsrats an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann von Würzburg, Bischof Dr. Konrad Zdarsa von Augsburg sowie an den Vorsitzenden der Bayerischen Bischofskonferenz Herrn Erzbischof Kardinal Reinhard Marx. In diesem gemeinsamen Brief haben ver.di und der Betriebsrat darauf hingewiesen, dass der Arbeitgeber "von den Beschäftigten und dem Betriebsrat abverlangt, dass an Sonntagen bzw. am Wochenende im Dreischichtbetrieb durchgearbeitet wird."

    Der Vorwurf der Geschäftsleitung lautet nun, dass der Betriebsrat Dinge zum Thema Sonntagsarbeit und Dreischichtbetrieb behauptet, die so nicht richtig seien und der Betriebsrat dadurch den Betriebsfrieden störe, so die Juristin des Verbandes Druck und Medien Bayern.

    Insbesondere wird dem Betriebsrat vorgeworfen, zu Unrecht behauptet zu haben, dass von den Beschäftigten und dem Betriebsrat abverlangt wird, dass am Wochenende im Dreischichtbetrieb durchgearbeitet wird.

    Richtig ist:

    Mit Datum vom 25. Juni 2013 erhielt der Betriebsrat von der Geschäftsleitung bzw. der Personalreferentin einen Entwurf für eine Vereinbarung über Wochenendschichten, der wie folgend aussieht:

    Schicht 1: Samstag 05:00 – 15.00 Uhr

    Schicht 2: Samstag 15.00 – 01.00 Uhr (Sonntag)

    Schicht 3: Sonntag 09.00 – 19.00 Uhr

    Schicht 4: Sonntag 19.00 – 05.00 Uhr (Montag)

     

    Bereits am 29. Oktober wird der Sachverhalt vom Arbeitsgericht verhandelt. 

    Ausführliche Berichterstattung auf der ver.di-Internetseite Augsburg

    Und im ver.di-Blog zu C.H. Beck