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    „Stolperstein“ für Karl Helmholz

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    „Stolperstein“ für Karl Helmholz

    Karl Helmholz Karl-Richter-Verein Karl Helmholz

    15.08.2013 - Zur Erinnerung an Karl Helmholz, Redakteur der Gewerkschaftszeitung „Korrespondent“, der 1944 von den Nazis ermordet wurde, hat der Kölner Künstler Gunter Demnig vor der historischen Verbandszentrale der Buchdrucker-Gewerkschaft an der Berliner Dudenstraße einen „Stolperstein“ installiert. Über diese kleinen Messingplatten sollen Passanten „stolpern“, d.h. aufmerksam werden auf die individuellen Schicksale von Nazi-Opfern. Als Begleitdokumentation haben der Karl-Richter-Verein und der Berlin-Brandenburger ver.di-Landesfachbereich Medien, Kunst und Industrie die Broschüre „Karl Helmholz und seine Freunde“ herausgegeben. Autor Rüdiger Zimmermann hat dafür die Lebensläufe der Bewohner/innen des Buchdruckerhauses erforscht und aufgeschrieben, um neben Karl Helmholz an das Schicksal aller Kolleginnen und Kollegen zu erinnern, die von den Nazis im Mai 1933 mit ihren Familien aus den gewerkschaftseigenen Wohnungen im Haus der Deutschen Buchdrucker vertrieben wurden: Geschichte von unten, sehr konkret. 

    Rüdiger Zimmermann, Karl Helmholz und seine Freunde, 56 Seiten, DIN A 4, Broschüre mit Spiralbindung, Berlin, 2013, 5,00 Euro zzgl. Versandkosten. Bestellung gegen Rechnung bei: Karl-Richter-Verein e.V., Dudenstraße 10, 10965 Berlin, Fax 03212/2787448, E-Mail karl-richter-verein@email.de