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Annäherung erreicht: Mitglieder entscheiden über weiteres Vorgehen

Ostsee-Zeitung

Annäherung erreicht: Mitglieder entscheiden über weiteres Vorgehen

ver.di-Info

Protestaktionen bringen Bewegung in die Verhandlungen


11.01.2023 - Bis in die Abendstunden haben Vertreter von ver.di und Betriebsrat mit der Geschäftsleitung der Ostsee-Zeitung über die drohende Schließung von Druckerei, Anzeigensatz und Digitaler Bildbearbeitung verhandelt. Dabei wurde deutlich, dass die Geschäftsführung grundsätzlich an ihren Plänen festhält, die Ostsee-Zeitung künftig in Neubrandenburg drucken zu lassen – allen damit verbundenen Nachteilen etwa für die Aktualität von Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung zum Trotz.
Unter dem Eindruck der Protestaktionen konnte allerdings eine Annäherung in der Frage sozialverträglicher Lösungen erreicht werden. Die Mitglieder von ver.di müssen nun entscheiden, ob auf dieser Basis eine Einigung möglich ist. Deshalb laden wir alle in ver.di organisierten Kolleginnen und Kollegen ein zur: 

Mitgliederversammlung
Freitag, 13. Januar, 18:30 Uhr
im Sitzungsraum des Betriebsrates

Unmittelbar vor dem Beginn der Gespräche hatten sich rund 50 Kolleginnen und Kollegen aus den betroffenen Bereichen aber auch aus der Redaktion vor dem Pressehaus am Steintor zu einer Protestkundgebung versammelt. Unter dem Motto „Für unsere Ostsee-Zeitung am Standort Rostock“ zeigten sie Flagge für den Erhalt tariflich geregelter Arbeitsplätze und eine qualitativ hochwertige Tageszeitung. Mit Plakaten dokumentierten die Betroffenen, die oft seit Jahrzehnten für die Ostsee-Zeitung arbeiten, ihre Situation.
Abhängig vom Ergebnis der Mitgliederversammlung sollen die Verhandlungen voraussichtlich am 17. Januar fortgesetzt werden.

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