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Interesse an Auslandssemester bei Ingenieurstudierenden nur gering

Interesse an Auslandssemester bei Ingenieurstudierenden nur gering

Fragen an den Generalssekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in einer Episode von “Technik aufs Ohr”

Ein Auslandssemester kann den Berufseinstieg beflügeln – doch angehende Ingenieure und Ingenieurinnen sind erstaunlich heimatverbunden.  Im Vergleich begeistern sich relative wenige angehende Ingenieure und Ingenieurinnen für ein Auslandsstudium. “Das können wir am ERASMUS-Programm gut ablesen. 20 % können generell den Ingenieurwissenschaften zugeordnet warden. Im ERASMUS sind nur 13 % der mobilen Studierenden aus diesem Fach”, so Kai Sicks im VDI-Podcast. Gegenüber anderen Studiengruppen wie den Geisteswissenschaften sind sie “unterdurchschnittlich mobil” wie der Experte benennt.

In Deutschland haben Absolvent*innen der Ingenieurwissenschaften sehr gute Jobaussichten. “Je besser die Jobaussichten nach dem Studium, umso mehr nehmen wir wahr, dass die Nachfrage nach Auslandsaufenthalten sinkt”, sagt Sicks. Konzerne, die international aufgestellt sind, suchen oftmals gezielt nach Nachwuchskräften, die Skills in einem anderen Land erworben haben. “Zu verstehen wie Teams international funktionieren, kann hilfreich sein”, gibt Kai Sicks im Podcast an.

Zum Podcast "Technik aufs Ohr" mit der 126. Folge: "Warum Ingenieurstudierende ins Ausland sollten – und es doch so wenige machen"