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Druckereien mogeln sich aus dem Tarifvertrag

Druckereien mogeln sich aus dem Tarifvertrag

FSD Bert Bostelmann FSD

 

Die Themen des DRUCK+PAPIER-Newsletters:

 

Druckereien mogeln sich aus dem Tarifvertrag
Allein drei Druckereien haben sich kürzlich der Tarifbindung entzogen: die Frankfurter Societäts-Druckerei, das Druckhaus Ulm-Oberschwaben und die Druckerei der Augsburger Allgemeinen. Diese – vom Arbeitgeberverband geförderte – Unsitte greift immer weiter um sich. Unternehmen bleiben zwar Mitglied im Verband, steigen aber aus der Tarifbindung aus. Sie vergreifen sich damit am Besitzstand der Kollegen und Kolleginnen und bekommen auch noch Recht von der Justiz. Das muss nicht so bleiben.

Link zum Artikel von Friedrich Siekmeier

 

Gesetzgeber muss Unternehmen in die Schranken weisen 
Es wird Zeit, dass dem Gebaren der Unternehmen Einhalt geboten wird. Warum keine Pflichtmitgliedschaft aller Arbeitgeber im Arbeitgeberverband? Damit sie endlich alle die Tarifverträge anwenden. Ein Kommentar von Detlef Hensche. Der Jurist war von 1992 bis 2001 Vorsitzender der IG Medien.  

Link zum Artikel von Detlef Hensche

 

Selbstmord auf Raten
Sollen Arbeitgeberverbände offenlegen, wie viele Unternehmer in der Mitgliedschaft Ohne Tarifbindung sind, werden sie einsilbig. Zahlen wollen sie nicht verraten. Sie bieten – aus Angst vor Mitgliederschwund – die Mitgliedschaft Ohne Tarifbindung geradezu an. So schaffen Arbeitgeberverbände ihre Tariffähigkeit allmählich selber ab, sagt Professor Thorsten Schulten, Leiter des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. 

Link zum Interview