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Vorstand plant die Vernichtung von 113 Arbeitsplätzen

Weser-Kurier

Vorstand plant die Vernichtung von 113 Arbeitsplätzen

Protest der Beschäftigten des Weser-Kurier Norbert Kück Protest beim Weser-Kurier

14.05.2013 - Bis zum Jahresende soll nach dem Willen der Vorstandes der Bremer Tageszeitungen AG ein Drittel der Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Bereiche BTS und Druckvorstufe mit insgesamt 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollen geschlossen werden. 41 Beschäftigte aus dem Servicecenter und 12 Beschäftigte aus der Druckvorstufe sollen betriebsbedingte Kündigungen erhalten. Weitere 60 Arbeitsplätze aus dem kaufmännischen Bereich, dem Druckhaus und der Redaktion will die Geschäftsleitung durch eine „freiwillige Regelung“ streichen.

Sollten sich nicht ausreichende „Freiwillige“ finden, stehen weitere Schließungen von Abteilungen an. Ohne Not sollen Kolleginnen und Kollegen im Wege von betriebsbedingten Kündigungen „über die Klinge springen“. Sprich, das ganze Haus wird am Ende betroffen sein. Die Arbeit soll für Konditionen weit unter Tarif an Dienstleister vergeben werden. Und das, obwohl die Belegschaft bereit seit 2005 um die Hälfte reduziert wurde.

Am Sonnabend, 11. Mai, wurde die Öffentlichkeit auf die Situation aufmerksam gemacht. Vor dem Pressehaus an der Martinistraße demonstrierten rund 50 Beschäftigte. Weitere Demonstrationen werden folgen.

Die nächste Kundgebung für den Erhalt der Arbeitsplätze beim Weser-Kurier findet am Sonnabend, 1. Juni, von 10 bis 13 Uhr vor dem Verlagsgebäude Martinistraße/Ecke Langenstraße statt.