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Tarifkommission bestätigt Regionalisierung

Tarifkommission bestätigt Regionalisierung

17.01.2019 - Die ver.di-Tarifkommission für die Druckindustrie hat am 17.1.2019 in Kassel beschlossen, den eingeschlagenen Weg der Regionalisierung im festgefahrenen Tarifkonflikt für die rund 134.000 Beschäftigten der Druckindustrie weiter zu gehen.

ver.di hat die regionalen Arbeitgeberverbände der Druckindustrie für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zu Tarifgesprächen über die Wiederinkraftsetzung der gekündigten Manteltarifverträge sowie Entgelterhöhungen aufgefordert.

Ziel von ver.di bleibt, über Regionalisierung wieder zu bundeseinheitlichen Tarifverträgen für die Druckindustrie zu kommen. Pilotergebnisse in einzelnen Bundesländern sollen nach dem Vorbild der Metall-und Elektroindustrie in den anderen Bundesländern übernommen werden.

ver.di fordert die Wiederinkraftsetzung des MTV und angemessene Lohnerhöhungen.

Es gibt keinen Grund die Tarifverträge der Druckindustrie zu verschlechtern und damit die Berufe und Tätigkeiten abzuwerten.

Weder für die derzeit in der Branche beschäftigten Kolleg*innen, noch für Zukünftige.

Die vom bvdm geforderten Öffnungsklauseln im MTV für die Druckindustrie, um Arbeitszeit, Zuschläge, Jahresleistung und Urlaubsgeld zu verschlechtern, lehnt die ver.di-Tarifkommission ab.

 

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